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Mit dem Radl vom Unterallgäu nach Peking

"Wo geht's hier nach China?" - Ida und Ana Lutzenberger sind mitten in einem großen Abenteuer. Sie reisen seit guten 3,5 Monaten von ihrer Heimat dem Unterallgäu nach Peking - mit dem Radl!

Ausdauer, Mut und eine ordentliche Portion Verrücktheit gehören wohl dazu, wenn man sich an ein Abenteuer wie dieses macht: Die beiden Schwestern Ana und Ida Lutzenberger radeln aus ihrer Heimat im Unterallgäu bis in Chinas Hauptstadt Peking! Ihre Route führt sie durch Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, die Türkei, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan bis sie schließlich in China ankommen.

Respekt hatten die beiden vor allem vor dem Abschnitt durch die Türkei, denn da wird es Hochsommer sein und damit extrem heiß!

Unterhosen und eine Solarzelle

Wie packt man für so eine Reise? Neben ein paar Klamotten, haben die beiden ein Zelt, zwei Isomatten, Schlafsäcke, einen Kocher für die Essenszubereitung und eine Musikbox dabei. „Die ist sehr wichtig, um die Stimmung bei Regen aufzuhellen“, lacht Ana. Außerdem haben die beiden eine Solarzelle im Gepäck: Damit sind sie weitestgehend autark und können ihre Elektrogeräte, wie Handys oder Fotokamera wieder aufladen.

Es drohen „Radlpopo-Probleme“

Die beiden haben schon öfter außergewöhnliche Reisen zusammen unternommen, erst vor zwei Jahren ging es mit dem Radl in die Ukraine. Das war sozusagen die Vorbereitung auf das große Abenteuer jetzt. „Sportlich haben wir uns ehrlich gesagt nicht wirklich vorbereitet. Wir machen uns auf einige Muskelkater und Radlpopo-Probleme gefasst“, lacht Ida. 

Update (02.09.)

Zurzeit sind die beiden in Kasachstan, wo es Ihnen auch sehr gut gefällt. Außerdem haben die Schwestern bereits sagenhafte 5.270 Kilometer weggestrampelt! Damit befinden die beiden sich bereits im 10. Land und hatten auch schon ein paar Schwierigkeiten. Aber es geht tapfer weiter!

Radeln für den guten Zweck – so können Sie unterstützen!

Die beiden jungen Frauen radeln übrigens für den guten Zweck: Sie haben die Aktion „rette, rette, Fahrradkette“ ins Leben gerufen mit der sie Menschen unterstützen wollen, die ebenfalls unterwegs sind, allerdings nicht aus Reiselust, sondern um eine sichere Heimat zu finden. Für jeden gefahrenen Kilometer sammeln sie einen Euro für die Seerettungs-Initiative SEA WATCH. Stand jetzt (02.09.) sind hier bereits 5.831 € zusammen gekommen! Einsame Spitze!


17. August 2021, 06:00 CEST, Aufmacher-Bild: Ida Lutzenberger, ah