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Kältetipps – Das können Sie gegen die Kälte tun

In vielen Teilen Bayerns wird es in der Nacht sau kalt und auch untertags bleibt die Kälte. Was sie dagegen tun können und welche Tipps und Tricks es gegen Kälte gibt, erfahren Sie hier!

Die kalte Luft aus Sibirien kommt auf uns zu und lässt viele Teile Bayerns frieren. Allerdings gibt es ein paar Tipps und Tricks, abgesehen von einer Wärmflasche und dem Zwiebellook, was Sie gegen Kälte tun können.

 

Hilfe von Innen

1. Versuchen Sie kühlende Lebensmittel zu vermeiden:

In der traditionellen chinesischen Medizin wird zwischen wärmenden und kühlenden Lebensmitteln unterschieden. So sollte man im Winter auf Produkte aus heißen Ländern verzichten. Dazu zählen unter anderem Bananen, Orangen und Ananas. Außerdem zählen Milchprodukte wie Quark oder Joghurt zu den kühlenden Lebensmitteln.

Wärmende Speisen hingegen sind zum Beispiel Suppen, Eintöpfe, rotes Fleisch und Gemüse wie Lauch oder Kürbis. Diese möglichst lange kochen, damit die gespiecherte Hitze an den Körper abgegeben wird.

2. Gewürze halten warm

Am besten einen Ingwertee zubereiten. Dazu einfach 2-3 Scheiben frischen Ingwer mit heißem Wasser in die Tasse geben, ziehen lassen und bei Bedarf noch mit Honig süßen.

Zudem gibt es noch feurige Gewürze, die Wärme von Innen geben. Dazu zählen Chili, Peperoni, Pfeffer und Thai-Curry. Weitere Gewürze gegen die Kälte sind Rosmarin, Thymian, Majoran und Zimt.

3. Ausreichend trinken

Es ist dabei wichtig, was man trinkt und wie oft man trinkt. Denn durch Flüssigkeitsmangel verdickt sich das Blut und lässt es nicht mehr richtig zirkulieren. Außerdem ist Alkohol ein Wärmekiller, da er dem Köper Wasser entzieht.

 

Hilfe von Außen

1. Die richtige Bekleidung

Bei der Winterbekleidung kommt es auf die Qualität an. Dabei sind Naturmaterialien gut für den Wärmehaushalt. Dazu zählen Wolle, Daunen und Schafsfell. Diese sind nämlich in der Regel atmungsaktiv und sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit nach außen und nicht auf den Körper übertragen wird.

Bei Wollsocken sollten Sie zudem darauf achten, dass diese eine geringe Beimischung von Polyamid und Polyester haben. Denn Socken aus reiner Wolle lösen sich an Zehen und Hacken schneller auf. Ratsam wären für die Füße Fellsohlen mit Alu-Unterseite oder Zimtsohlen, weil die die Durchblutung anregen und zudem noch Fußgeruch neutralisieren.

Auch Unterhemden sind ein guter Trick gegen Kälte, weil sie hautnah wärmen. Die sollten bestenfalls aus dünner Wolle ohne Poly-Anteil bestehen.

Weitere Kältekiller sind eine Mütze, da auf der Kopfhaut viele Nervenenden sitzen, sowie Handschuhe und Schal.

2. Andere Materialien, die helfen

Gegen kalte Hände empfehlen sich Gel-Handwärmer. In denen sind kleine Metallplättchen, die man knicken muss. Dadurch kristallisiert sich das Gel und wärmt.

Für’s Büro oder Homeoffice eignen sich zudem plüschige Pulswärmer. So kühlen die Handgelenke auf der Schreibtischplatte nicht aus.

Allzweckwaffe ist natürlich noch die Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen.

 

Hilfe durch Training

1. Bewegung

Mit Bewegung wird der Kreislauf in Schwung gebracht und die Körperenergie angehoben. Dafür am besten die körperliche Aktivität in den gesamten Tagesablauf integrieren. Also öfter einmal die Treppe nehmen, die Hände ausschütteln und in der Freizeit auch mal Spazieren oder Joggen gehen.

2. Sauna, Wechselbäder und Massagen

Auch in der Sauna und bei Wechselbädern wird der Kreislauf angeregt. Bei den Wechselbädern füllen Sie ein Gefäß mit kaltem und eines mit heißem Wasser. Dann zuerst für 2 Minuten die Füße, Unterarme oder Waden in das warme Wasser und danach gleich für 10-20 Sekunden in das kalte Wasser tauchen. Das Ganze dann 3-4 mal wiederholen und danach die Füße abtrocknen und dick einpacken.

Auch Massagen mit wärmenden Ölen helfen gegen die Kälte. Gute Öle hierfür sind Rosmarin-, Arnika- und Ingweröl, da diese die Durchblutung anregen. Als Hilfsmittel können Sie zudem einen Schwamm oder eine Bürste nehmen. Und dann einmal von Fuß bis Kopf durchmassieren.

3. Abhärten

Wenn Sie regelmäßig an der frischen Luft spazieren gehen, härtet sich der Körper wie von selbst ab. Außerdem wird dadurch auch das Immunsystem gestärkt.

 

Hilfe durch mentales Vorbereiten

1. Entspannung

Wenn Sie sich vor Kälte verkrampfen, frieren Sie subjektiv noch mehr. Versuchen Sie sich, trotz der Kälte zu entspannen.

2. Warme Gedanken machen

Auch wenn es schwer fällt, sollten Sie die Kälte akzeptieren und sich warme Gedanken machen. Wenn ihre Einstellung von vornherein positiv zur Kälte ist, wird es Sie auch weniger frieren.

3. Lachen

Lachen ist nicht nur gut für die Seele, sondern auch ein Kältekiller. Erstens kann herzhaftes lachen einen ins Schwitzen bringen und zweitens vergisst man dabei auch, dass man friert. Es gibt sogar eine Studie aus Zürich, die besagt, dass jemand, der oft lächelt, doppelt so lange die Kälte aushält. Außerdem stärkt es die Abwehr und sorgt für eine tiefere Atmung.


11. Februar 2021, 06:00 CET, Aufmacher-Bild: Pezibear auf PixaBay, SI