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In Bayern gibt es erste kleine Lockerungen!

Gelockerte Ausgangsperre und Öffnungstermine für Kitas und Schulen: Nach dem gestrigen Bund-Länder-Treffen hat heute das bayerische Kabinett darüber beraten, wie es in der Krise weitergeht.

Die ersten Lockerungen treten ab Montag (15. Februar) in Kraft.

 

Der bundesweite Lockdown wird verlängert

Trotz sinkender Infektionszahlen hatten Bund und Länder am Mittwoch beschlossen, weiter einen vorsichtigen Kurs in der Corona-Pandemie zu fahren.  Darum werden auch in Bayern die geltenden Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen sowie die Schließung von Gastronomiebetrieben und Hotels grundsätzlich bis zum 7. März verlängert.

Die ersten Öffnungsschritte könnte es dann geben, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen stabil unter 35 liegt. Eine Ausnahme soll es zuvor für Friseure geben: Diese sollen unter strikten Hygiene-Auflagen bereits ab 1. März wieder öffnen dürfen – das werde auch in Bayern gelten.

 

Die Ausgangssperre wird gelockert

Die bayernweite nächtliche Ausgangssperre soll gelockert werden. Ab kommender Woche soll diese nur noch in Orten mit Inzidenzwerten von über 100 gelten und dann auch erst ab 22 Uhr bis 5 Uhr morgens anstelle wie derzeit noch ab 21 Uhr.

Schulöffnungen ab 22. Februar

Die ersten Schulen und Kitas in Bayern sollen wieder ab dem 22. Februar öffnen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Regionen einen Inzidenzwert von unter 100 haben.

Priorität bei der Rückkehr an die Schulen sollen Grund- und Förderschüler sowie die Abschlussklassen aller Schularten, also Real- und Mittelschulen, haben. Dabei soll der Unterricht für die Schüler im Wechselunterricht stattfinden.

In Orten mit einer Inzidenzzahl von über 100 soll weiterhin Distanzunterricht für die Schulen und Notbetreuung in den Kitas angeboten werden.

 

Fahrschulen ab 22. Februar wieder offen

Dazu zählen auch die Fahrprüfungen. Hierfür braucht es ein Schutz- und Hygienekonzept. Außerdem besteht Maskenpflicht und im Fahrzeug FFP2-Maskenpflicht.

 

Es könnte verschärfte Grenzkontrollen geben

Ministerpräsident Söder schließt im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus auch eine Schließung der Grenze zu Tschechien und Österreich nicht aus. Grund dafür sind die neuen Mutationen des Virus. Das Bundesland Tirol beispielsweise ist stark von der südafrikanischen Variante betroffen. Bei dieser Mutation ist auch die Wirksamkeit der Impfstoffe nicht ganz sicher, so Söder. Die betroffenen Gebiete sollen laut Söder vom Bund zu sogenannten Mutationsgebieten erklärt werden. Wenn das passiert, möchte Bayern die Grenzkontrollen zu den Ländern verschärfen. So solle die Lage auf absehbare Zeit verbessert werden.

 


11. Februar 2021, 14:14 CET, Aufmacher-Markus Söder (CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, spricht nach einer Kabinettssitzung zur weiteren Entwicklung in der Corona-Pandemie auf einer Pressekonferenz. Das Kabinett hat zuvor per Video-Schalte getagt., SI